Mittwoch
24Feb2010

Tu es! Tunesien 

Derzeit kommt man an den großen Werbetafeln kaum vorbei: TU ES! Vier plakative Buchstaben, betont durch ein Ausrufezeichen! Tunesien - ein Urlaubsland so nah. Tunesien liegt in der Tat näher zu uns als zum Beispiel Spanien, Griechenland oder Portugal. Tunesien - eine Geographie so aussergewöhnlich. Das ist Afrika: Wüstenklima garniert mit dem Mittelmeer, das ganze Jahr über angenehme Temperaturen und eine Kulturmischung zwischen Vertrautem und Andersartigem.

So wirkt Tunesien wie der berühmte Würfel von Rubik: Mit einer Seite ist man schnell fertig, das Gesamtpaket erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. Konzentrieren wir uns hier auf die Schokoladenseite Tunesiens: Die Sonnenseite!

Tunesien WerbeplakateUm die 2-3 Stunden dauert der Flug zu einem der bekanntesten Ferienziele Nordafrikas mit einer Küstenlänge von etwa 1.200 km. Man landet in Monastir oder Djerba (eher 3+ Flugstunden). Während der Norden Tunesiens durch grüne Landstriche mit fruchtbaren Tälern und Wäldern geprägt wird, scheint der Süden des Landes mit seinen Steppen, verschiedenen Wüstenarten und Oasen Teil einer anderen Welt zu sein. Insbesondere die Sahara mit ihren beeindruckenden Landschaftsformationen, trügerischen Luftspiegelungen und fruchtbaren Oasen fasziniert Besucher immer wieder aufs Neue.

Wie sich in Tunesien bewegte, jahrtausende alte Geschichte mit der Romantik aus 1001 Nacht und einer bunten, sehr fortschrittlichen Gegenwart verbindet, ist eine Faszination in sich. So bieten beispielsweise die Städte Sousse, Monastir und die Hauptstadt Tunis ein Nachtleben, das den Vergleich mit dem Nachtleben europäischer Städte nicht scheut. Lassen Sie sich vom orientalischen Flair verzaubern und genießen Sie gleichzeitig die Modernität und den Komfort des Landes sowie die günstigen Nebenkosten. Die endlos wirkenden, überwiegend flach abfallenden Sandstrände, die verwinkelten, quirligen Souks, die bunten Basare mit ihren Händlern und die gastfreundlichen Menschen werden Sie begeistern.

Die tunesischen Hotels stellen Urlaubsgäste mit unterschiedlichsten Komfortansprüchen zufrieden. Bemerkenswert ist das große Sportangebot, so kommen hier z.B. auch Golfspieler voll auf ihre Kosten. Der Nordwesten des Landes bietet durch den Tellatlas, einen Ausläufer des Atlasgebirges, optimale Bedingungen zum Wandern. (Unsere Tunesien-Specials)

Wie üblich in Ländern mit langer, bewegter Geschichte, kommen auch die Kulturratten unter uns in Tunesien nicht zu kurz. Im Laufe der wechselvollen Historie dieses Landes haben verschiedene Völker hier ihre Spuren hinterlassen. Unterschiedlichste Stile prägen daher die Städte Tunesiens und seine Kultur, die Küche und natürlich auch die Sprache (französisch und arabisch).

Hmm, interessant. So, und wo soll es nun hingehen? Die erste Frage, Festland oder Insel? Festland!*

Mahdia
Aufgrund des fantastischen Strandes, der als einer der schönsten Tunesiens gilt, erfreut sich Mahdia (ca. 50 km südlich von Monastir gelegen) wachsender Beliebtheit. Im traditionellen Stil erbaute Hotels mit viel Komfort und die kleine, typische Altstadt von Mahdia bieten eine gute Möglichkeit, einen erholsamen Urlaub mit der Erkundung der umliegenden Sehenswürdigkeiten zu verbinden, wie z.B. der des römischen Amphitheaters von El Djem und der Heiligen Stadt Kairou. Kleine Cafés und Geschäfte und eine alte Festung verleihen dem kleinen Ort einen ganz besonderen Reiz. Die Städte Sousse und Monastir sind aufgrund guter "Metro"-Verbindungen leicht zu erreichen. (Angebote für Mahdia)

Hammamet
Hammamet ist der „Garten Tunesiens". Seine parkähnlich angelegten, weitläufigen Hotels und die bezaubernden, hinter Oliven- und Apfelsinenhainen versteckten Villen verleihen Hammamet ein ganz besonderes Flair. Hier säumen lange Sandstrände die Küste. Die malerische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und Märkten wird von der Stadtmauer umgeben und von der sehenswerten Kasbah aus dem 13 jh. überragt. Die kleine Bucht mit ihren Fischerbooten ist zu jeder Zeit ein beliebter Treffpunkt bei Einheimischen und Gästen. Hier findet man auch interessante Geschäfte, Cafés und Restaurants. (Angebote für Hammamet)

Nabeul
Wenige Kilometer nördlich von Hammamet befindet sich diese bekannte Töpferei-Hochburg. Es lohnt sich, hier nach schönen Keramikwaren zu stöbern, um vielleicht das eine oder andere „Schnäppchen "zu erhandeln. Oh, fast vergessen: Auch hier gibt es einen schönen Sandstrand und einige tolle Hotels. (Angebote für Nabeul)

Sousse
Nun sind wir in der drittgrößten Stadt Tunesiens, modern und lebhaft mit komfortablen Hotels, alle zentrumsnah entlang des schönen feinsandigen Standes gelegen. Im Zentrum finden sich gute Restaurants, Cafés, Diskotheken und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. In den verwinkelten Gäßchen der Medina hat man Gelegenheit, den Handwerkern bei der Arbeit zuzusehen und die Waren des Orients zu bestaunen. Unser Tipp: Wie wär‘s mit einem Besuch der 1200 Jahre alten großen Moschee, des Ribats aus dem 8 Jh. und der Kasbah mit dem Museum und seiner sehenswerten Mosaiken-Sammlung? Das lohnt sich mit Sicherheit! (Angebote für Sousse)

Port El Kantaoui
Der Name mag etwas schwer auszusprechen sein, aber das beliebte Ferienzentrum erfüllt Ihnen alle Wünsche, die das Herz für einen unterhaltsamen Urlaub begehrt. Nun drei mal raten: Einen kilometerlangen, feinsandigen Strand; Gute, komfortable Hotels und dazu eine berühmte Marina, in der Yachten aus aller Welt anlegen, selbstverständlich mit Geschäften und Restaurants. Alles weiss und blau, ganz im Stile einer Ägäischen Insel. Ein gemütlicher Bummel gehört zum Alltag, während das Golfer-Herz beim Anblick des schönen Golfplatzes höher schlägt. (Angebote für Port El Kantaoui)

Das waren jetzt fünf spontane Vorschläge für einen erholsamen Urlaub, diesmal in Tunesien. Sicherlich gibt es einiges mehr, was dieses tolle Urlaubsland zu bieten hat, darüber werden wir immer wieder berichten. Nun sind Sie an der Reihe, wie die Plakatwerbung suggeriert: Tu es! (Unsere Tunesien-Specials)

(*) Übrigens, wenn Sie die obige Frage mit „Insel“ beantwortet haben und unbedingt unsere Vorschläge dazu lesen möchten, dann müssen Sie sich etwa 2 Wochen gedulden. Unser Blogpost zu Djerba erscheint in 2 Wochen.

Mittwoch
16Dez2009

Das Prinzip L&L

Wir hatten uns vorgenommen, unseren Gästen im Rahmen unseres aktuellen Newsletters („Weihnachts Cashback!“) 2 bis 3 Hotels aus unserem Programm zu präsentieren, bei denen das Weihnachtsmenü und/oder das Silvester-Galadinner im Hotelangebot bereits enthalten ist und nicht extra bezahlt werden muss.

Nachdem ich etwa 80 Hotelverträge durchgeblättert habe, stellte ich fest, daß ein Wort überwog: „Obligatorisch“. Es ist zwar nicht außergewöhnlich, dass dieses Wort in Hotelverträgen auftaucht, aber dieses Mal habe ich es so oft gelesen, dass ich anfing darüber nachzudenken, wie „obligatorisch“ mit Urlaubsreisen überhaupt in Einklang gebracht werden kann? Nichts im Urlaub sollte obligatorisch sein, es ist die Zeit des Jahres, wo wir eigentlich frei sein möchten von allen Verpflichtungen und Zwängen. Ausdrücklich sogar.

Aber was wird im Zusammenhang mit Reisen nicht alles reglementiert!!!

Selbst wenn Regelungen und Bedingungen in einem gewissen Maße erforderlich und auch sinnvoll sind, haben wir und unsere Reisegäste mittlerweile genug von all dem Klein(st)gedruckten in den Buchungsformularen, von seitenlangen AGB, genug von endlosen, zum Teil nicht nachvollziehbaren Flug- und Sicherheitsbestimmungen und allen möglichen weiteren Einschränkungen im Verlauf eines Urlaubs.

Wussten Sie, dass die AGB vom Germanwings etwa 54 Seiten lang sind? Jedes Mal, wenn Sie einen Flug mit Germanwings (oder mit einer ähnlichen Airline) irgendwohin buchen, akzeptieren Sie diese äußerst komplizierten Bedingungen, zumeist, ohne sie wenigstens mal überflogen, geschweige denn durchgelesen zu haben. Und wenn Sie eine dynamisch zusammengestellte Pauschalreise mit dieser Airline buchen, kommen 2-3 weitere Seiten hinzu, jeweils dreispaltig, Schriftgröße 6. Schutz der Geschäftsinteressen gegen Verbraucherinteressen? Der Kampf geht weiter!

Hier schreit alles nach einer umfassenden Reform, nicht wahr?

Solange es jedoch Urlauber gibt, die das Reklamieren zu ihren liebsten Hobbys zählen, die das Herausschlagen einer Reisepreisminderung als sportliche Herausforderung betrachten, die mit der Frankfurter Tabelle in der Tasche Bilder eines bei 0°C nicht aufgefüllten Außenpools machen, die reklamieren, daß der Transferbus vor dem von ihnen gebuchten Hotel noch andere Gäste an anderen Hotels absetzt – Common sense ... oft nur ein Fremdwort – werden die Bedingungen auch nicht weniger, der erforderliche Hinweis-Katalog nicht kürzer. Schlimmer noch, die Reklamationskosten werden auf die Reisepreise draufgeschlagen, da man von vornherein davon ausgeht, dass eine Reklamation zum Abschluss der Reise eingereicht wird, und zwar von jedem einzelnen Reiseteilnehmer.

Mit sehr viel Aufwand, Erfahrung und einigem an touristischem Know-How gehört argonaut.de seit Jahren zu den Glücklichen in unserer Branche mit den niedrigsten Reklamationsraten. Wir versuchen stets, das Erreichte noch zu übertreffen, unseren Standard weiterhin zu verbessern. Aber auch wir sehen uns damit konfrontiert, mit 2 Seiten AGB (eine für die Vermittlung, eine für die Veranstaltung von Reisen) arbeiten zu müssen, um alle Eventualitäten auszuschliessen, die sich bei der Produktion und Durchführung der Reisen unserem Einflußbereich entziehen.

Aber zurück zum Newsletter und zu den Galadinnern: Ja, ich bin fündig geworden, es gibt tatsächlich noch einige Top Hotels, bei denen das Weihnachtsessen nebst Unterhaltungsangebot und/oder ein besonderer Silvesterabend bereits im Reisepreis enthalten sind! Einige dieser Hotels finden Sie im Newsletter oder auf unserer Homepage.

Natürlich sind die Getränke hier nicht eingeschlossen, aber nichts hier ist Pflicht, gar „obligatorisch“. Bei allem Respekt vor den zahlreichen touristischen, praktischen und finanziellen Erwägungen und Argumenten, die für die beanstandete Handhabung sprechen, hoffen wir doch, das sich mehr und mehr die Erkenntnis durchsetzt, dass wir hier nicht beim Militär sind, sondern im Urlaub! Hier gilt das Prinzip „L&L“, also Lust und Laune, und zwar ausschliesslich.


Donnerstag
19Nov2009

Viel Neues in der Pipeline

In Zeiten von Web 2.0, Twitter und vielen webbasierten CMS-Systemen erstaunt es uns sehr, dass viele Unternehmen, sogar aus unserer Branche, trotz immenser Investitionen immer noch nicht fit genug sind, den Inhalt ihrer Website fachgerecht zu aktualisieren.

Entweder wird der Inhalt auf mehrere Suchmasken getrimmt, zumeist unterschiedliche Masken aus der gleichen Datenbank wie z.B. Last-Minute und Pauschalreisen mit de facto Null Unterschied ... oder alles läuft auf Autopilot, indem ein und dasselbe Angebot immer wieder preislich aktualisiert wird ... oder aber die Seiten werden, wie bei den meisten unserer Mitbewerber, überhaupt nicht mit dynamischen Inhalten belegt und auch selten bis nie aktualisiert.

Bei unseren regelmäßigen Besuchen auf den unterschiedlichsten Websites merken wir zudem immer wieder, wie unfachmännisch gearbeitet und diese Arbeit dann kaschiert wird: So werden zum Beispiel „Zumutungen“ als Reiseangebot verpackt - etwa in Form einer viertägigen (?!) Reise in die Dominikanische Republik - nur, damit sich das Reisebüro mit „Kracher“-Preisen profilieren kann. Oder „Nur Hotel“-Angebote werden als Pauschalreise dargestellt. Der erste Eindruck soll lediglich den Weg zur Buchung freimachen, was meistens jedoch fehlschlägt.

Egal, wie sehr der Wettbewerb verzerrt wird und wie undurchsichtig die Strukturen sind – die Verlierer sind in den meisten Fällen die Besucher der Websites, die potentiellen Kunden, die verwirrt und verärgert werden.

Genau genommen sollten wir jedoch in dem Zusammenhang gar nicht jammern, da wir offensichtlich davon profitieren. Ausserdem sind wir selbst in dieser Beziehung von Zeit zu Zeit nicht ganz fehlerfrei. Aber seit Jahren präsentieren wir jede Woche eine neue Website mit jeder Menge aktueller Angebote, einzigartigen Specials und Aktionen, mehrere Blogeinträge, alles stets in einer frischen Optik.

Exklusivität ist mittlerweile unser Markenzeichen geworden - und nicht nur wir mögen das, auch unsere Kunden und Interessenten sind begeistert.

Toll finden wir auch, wie gezielt und erfolgreich die neuen Web-Tools eingesetzt werden können. So haben wir zum Beispiel vergangene Woche über unseren Newsletter und verstärkt durch Twitter Kanaren-Specials angeboten: 1 Woche inkl. Flug, Transfer und 3* bis 4* Hotels für unter € 200, was unglaublich viele Kunden kurzentschlossen veranlaßt hat zu buchen: 1 Woche Lanzarote-Urlaub für € 198 statt für € 437, das so Ersparte kann anders verwendet werden – da sind unsere Kunden Experten!

Auch die aktuelle RRV-Aktion schlägt riesige Wellen: Unsere diesbezüglichen Hoffnungen und moderaten Erwartungen sind jetzt schon weit übertroffen worden!

Noch andere Beispiele aus den letzten Monaten sind zahlreich zu finden, z.B. unsere iPod-, die Rucksack- oder die Cashback-Aktion. Wie hat ein argonaut.de-Stammkunde das so treffend formuliert: „Bei Euch ist immer was los!“

Blogseiten ausgenommen, gibt es nur sehr wenige Online-Reisebüro-Websites mit einem solchen, garantiert ständig wechselnden, einmaligen Inhalt, der es lohnt, jede Woche vorbeizuschauen. Es ist und bleibt unser Anliegen und Bestreben, zu diesen wenigen Guten zu zählen. Dafür geben wir jede Woche unser Bestes und der unglaubliche Zuspruch unserer Kunden in den letzten Monaten gibt uns Recht.

Leider werden wir, vor allem unsere Inhalte, oft kopiert. Unsere ausgesuchten Angebote, Tweets, sogar unsere Grafiken finden sich auf diverse anderen Websites wieder. Schon immer haben sich Reisebüros gegenseitig kopiert, egal ob in der Fußgängerzone oder am Flughafen. Bis zu einer vertretbaren Grenze gehört dies auch zum Geschäft, ab dann aber heißt es „Abmahnen“.

Dennoch: Es gibt nur ein Original! argonaut.de gibt es nur einmal, nur unter www.argonaut.de! Unsere Angebote finden Sie nirgendwo anders, nicht im Reisebüro (online oder offline) und auch nicht auf anderen Websites.

Wir danken unsere mehreren zehntausend Kunden für ihre Treue und Wertschätzung und werden den von uns eingeschlagenen Weg auf diesem gehobenen Niveau fortsetzen. Ohne bereits an dieser Stelle zu viel verraten zu wollen: Wir haben für die nahe Zukunft viel Neues und Spannendes in der Pipeline, das wir in den nächsten Wochen sukzessive präsentieren werden.

Es lohnt sich auf jeden Fall, dran zu bleiben, ganz nach Ihrem Gusto, per Mail, per Twitter, per Facebook, per RSS oder ganz herkömmlich über www.argonaut.de. Übrigens seit einer Woche haben wir auch ein kleines Urlaubsradio auf blip.fm, wo wir unsere Lieblingslieder spielen. Wir freuen uns immer wieder auf Ihren Besuch!

Mittwoch
18Nov2009

Auf Columbus' Spuren

Die von Touristikern wie Touristen liebevoll „Domrep“ genannte Karibik-lnsel gilt als Traumziel für Wasserratten und Sonnenanbeter und wird zu Unrecht oft ausschließlich mit „All Inclusive-Faulenzen am Strand“ gleich gesetzt. Nicht nur das Landesinnere mit seinen verschiedenen Vegetationszonen steckt voller Überraschungen - auch die einzigartige Geschichte dieses Landes läßt einen ein ums andere Mal staunen: „Das hätt‘ ich aber nicht gedacht“.

Tja, breites Grinsen: Weiterlesen!

Für ihre palmengesäumten 650 Kilometer (!) Sandstrände, die kleinen verträumten Badebuchten und das türkisblaue Meer ist die Dominikanische Republik weltweit bekannt. So manchen mag es überraschen, dass auf der Insel aber auch der höchste Berg der Karibik zu finden ist oder die größte Stadt. Besuchen Sie zum Beispiel die Ruinas de la Isabela, die erste Siedlung von Columbus in der neuen Welt ... oder die Hauptstadt Santo Domingo, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt ... oder paffen Sie zum Abschluss eines wunderschönen Urlaubs eine der weltberühmten, auf dem Frauenschoß gerollten Zigarren der Insel. Einmalige Erlebnisse.

Die endlos scheinenden weißen Sandstrände laden dazu ein, einen wunderbaren Strandurlaub zu verbringen. Ausgedehnte Spaziergange, interessante Schnorchel- und Tauchausflüge zu den vorgelagerten Riffen oder Kite-, Wind- und Wellensurfen sowie Segeln sind nur einige der Möglichkeiten, die sich einem eröffnen. Andere erholen sich unter Palmen oder am hoteleigenen Pool in angenehmem Ambiente. Zur Abwechslung ist z. B. ein Tagesausflug in den Nationalpark Los Haitises oder in eine Zigarren- bzw. Rumfabrik empfehlenswert.  

Santo Domingo
Der Name der Stadt lässt sich zurückführen auf den Entdecker Christoph Columbus. Er kam am heiligen Ostersonntag im Jahre 1496 - am "Santo Domingo" - mit seinem Schiff hier an und gründete die erste koloniale Stadt Amerikas. Der schon sanierte historische Stadtkern lädt mit seinen zahlreichen Restaurants und Cafés zum Verweilen ein und eine Vielzahl von historischen Kolonialbauten und Denkmälern befindet sich auch nur wenige Gehminuten entfernt.

1990 wurde Santo Domingo von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es lädt seine Besucher ein zu einer unvergesslichen Entdeckungsreise durch die Kolonialgeschichte der Karibik. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen unter anderem der Alcazár de Colón, die ehemalige Residenz des Vizekögs. Hier befand sich über 60 Jahre lang der Sitz der spanischen Kolonialregierung in Mittelamerika. In Santo Domingo steht auch die älteste Kathedrale Amerikas, die Basilica Menor de la Virgen de La Anunciación, die im Jahre 1540 nach 19-jähriger Bauzeit eingeweiht und 6 Jahre später zur erzbischöflichen Kathedrale erhoben wurde. Bis 1992 lagen hier die sterblichen Überreste von Christoph Columbus bestattet.

Santo Domingo ist heute die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und nicht nur das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes, sondern gleichzeitig auch die größte Stadt der Karibik. Dank seiner günstigen Lage rund um die Mündung des Rio Ozama, verfügt Santo Domingo auch über den bedeutendsten Hafen des Landes. 

Puerto Plata
Als Christoph Columbus diesen Ort erreichte, war er so begeistert von dem silbrig glänzenden Meer, dass er ihn Puerto Plata (Silberhafen) nannte. Die größte Stadt an der Nordküste der Insel lädt zu Spaziergängen über die historische Calle Beller mit ihren schön verzierten karibischen Häuschen ein. Ein Besuch des Parque Central oder eine Fahrt auf dem meerumbrandeten Malecon bis zur alten Piratenhochburg, dem Fort San Felipe, lohnt sich in jedem Fall. Ein traumhafter Blick über die ganze Nordküste bietet sich vom Gipfel des Hausbergs Pico Isabel de Torres, der mit Hilfe der einzigen Seilbahn der Karibik erklommen werden kann.

Cabarete

Noch bis in die achtziger Jahre gab es Cabarete eigentlich gar nicht. Dann wurde dieser Spot für den Wassersport regelrecht „entdeckt“. Im Laufe der Zeit sammelten sich auf einem schmalen Band entlang des Strands immer mehr Windsurfschulen und Restaurants an, später auch Geschäfte, Banken und seit Ende der Neunziger Jahre auch Kitesurfschulen. Cabarete gilt als der beste Spot für Windsurfer, Kitesurfer, Wakeboarder und Wellenreiter in der Karibik. Es werden dort regelmäßig World Cup-Rennen ausgetragen, zum Beispiel der Kitesurfing World Cup. Unser Tipp: Unweit vom Zentrum Cabaretes entfernt (Anfahrt über die Straße "Callejón de la Loma"), am Rande des Naturschutzgebietes "El Choco", befinden sich unterirdische Höhlen, in denen man schwimmen kann.

Halbinsel Samaná

Hier befinden sich einige der schönsten Strände der Karibik. Sie ähneln mit ihrer dichten tropischen Vegetation und den Kokospalmen zum Verwechseln den Stränden des Südpazifik. Samanás Schönheit liegt in der unberührten Natur: Mit Regenwald überzogene Hügel im Innern der Halbinsel, rauschende Wasserfälle, die sich in Richtung Küste ergießen und die zahlreichen Buckelwale in der Bucht von Samaná, die sich von Dezember bis März zur Paarung hier treffen.

Punta Cana, Bayahibe, Uvero Alto und Playa Bávaro

Mit seinen kilometerlangen, flach ins Wasser abfallenden Traumstränden und einem Korallenriff, das als natürlicher Brandungsschutz dient, garantiert Punta Cana seinen Gästen unbegrenzte Karibikfreude. Etwas weiter südwestlich befindet sich das idyllische kleine Fischerdorf Bayahibe mit seinen pastellfarbenen Holzhäusern. Das im Norden von Punta Cana gelegene Uvero Alto lädt zu ausgiebigen Strandspaziergängen oder Ausflügen ein.

Etwa neun Kilometer lang ist die Playa Bávaro, der längste Strandabschnitt der Dominikanischen Republik, und durchschnittlich 25 Meter breit. Der Strand ist allerdings teilweise den Gästen der nahe gelegenen, zumeist 5-Sterne Hotels vorbehalten, die als Ergebnis der jahrelangen Bemühungen der Dominikaner, das „Billig“-Image der Insel hinter sich zu lassen, nun einen Qualitätsstandard bieten,der in der Karibik seinesgleichen sucht.

Sportliche Urlauber kommen an den hoteleigenen Strandabschnitten auf ihre Kosten. Alles wird hier angeboten, von motorisierten Sportarten wie Paragliding angefangen bis hin zu Kite- und Windsurfen. Selbstverständlich gehören auch Schwimmen, Schnorcheln und Sonnenbaden zur Tagesordnung an den teilweise auch vom motorisierten Wassersport ausgenommenen Strandabschnitten.

Sollte einem irgendwann der Sinn nach einer kleinen Pause vom sportlichen Strandleben stehen, laden die meist überdachten Strandbars auf einen gut gekühlten Cocktail ein. Abends, beim gepflegten Buffet, schweift der Blick von der Terrasse der Restaurants über das lebhafte Treiben an der Playa Bávaro, dessen öffentliche Strandabschnitte vom Ort aus locker zu Fuß zu erreichen sind.

All Inclusive. Alles dabei und mehr?

So wunderschön die Karibik auch sein mag - auch dieses Paradies hat seine Schattenseite: Die Nebenkosten. Nicht nur internationale, auch viele Grundnahrungsmittel werden importiert und auch der Binnenmarkt ist zumeist teuer, was die Kosten für Selbstversorger in unerwartete Höhen treibt. Das haben auch die Hoteliers erkannt und machen mit dem einzigartigen „All-Inclusive-Konzept“ den Karibik-Urlaub bezahlbar. Bis auf wenige Ausnahmen ist alles nur Vorstellbare in der Anlage oder sogar am Strand im Preis inbegriffen, meistens sogar rund um die Uhr. Als Einzelleistungen - fast unbezahlbar!

Um Ihnen zu veranschaulichen, worüber wir reden, geben wir Ihnen hier ein Beispiel in Form des All Inclusive-Leistungspakets des 4-Sterne Hotels Paradisus Punta Cana:

Verpflegung: Alle Mahlzeiten in Buffetform, Abendessen mit Voranmeldung und nach Verfügbarkeit auch in den á-la-carte-Restaurants (z.B. mexikanisch, asiatisch, Gourmet, Meeresfrüchte; Um angemessene Bekleidung wird gebeten), Snacks 24 Stunden, nationale und ausgewählte internationale alkoholische und alkoholfreie Getränke rund um die Uhr, Minibar.

Sport & Fitness: Nach Verfügbarkeit: Windsurfen, Katamaran-Segeln, Kanu, Tretboot, Schnorchelausrüstung, Schnuppertauchen im Pool, Tennis (Flutlicht gegen Gebühr), Tischtennis, Volleyball, Billard, Aerobic, Fitnessraum, Abenteuerpark. Gegen Voranmeldung: Green Fees auf dem 27-Loch Cocotal Golf & Country-Club (zwei Runden bei Aufenthalt 3-4 Tage bzw. drei Runden bei Aufenthalt 5-7 Tage, Ausrüstung nicht inklusive, Golfcarts obligatorisch gegen Gebühr, Minimum Handicap 36 oder besser).

Unterhaltung: Animations-/Unterhaltungsprogramm, Kochkurse, Tanzkurse, Shows, Live-Musik, Diskothek, Casino.

DomRep bei argonaut.de

Als eingefleischte Karibik-Fans haben wir einiges für Sie vorbereitet. Ab sofort finden Sie einige der besten Dominikanische Republik-Angebote auf der neuen argonaut.de Dom.Rep-Specials-Seite, wo Sie diverse Strandabschnitte auf der interaktiven Karte sehen und die dazugehörigen Angebote mit einem Klick auf das Symbol gleich darstellen können. Dazu gibt es heute auch einen neuen Newsletter.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Montag
02Nov2009

Gran Canaria: Mehr als nur Dünen

Die herrlichen Strände und die Dünenlandschaft von Maspalomas sind die ganz besonderen Anziehungspunkte, die Gran Canaria weltberühmt gemacht haben. Dass die Sonneninsel, die von uns liebevoll auch als „Miniaturkontinent“ bezeichnet wird, auch 365 Tage im Jahr ein Paradies für Aktivurlauber wie z.B. Mountainbiker, Rennradfahrer und Wanderer ist, wird dabei schnell vergessen. Ausgerüstet mit Wanderschuhen und vollgefederten Mountainbikes, haben wir uns auf die Reise gemacht.

Die Insel ist groß, auch wenn von der reinen Fläche her Gran Canaria hinter Teneriffa und Fuerteventura nur die drittgrößte der Kanarischen Inseln ist. Aber auf keiner der sechs anderen Inseln findet man so viele Naturschutzgebiete wie hier. Die Wanderwege Gran Canarias verbinden die Küste mit den höchsten Gipfeln, durchqueren Tomatenfelder und Bananenplantagen, oder schlängeln sich dem Bergrelief folgend bis zum nächsten Dorf. Eine herrliche für Naturfreunde wie wir es sind, aber auch für solche unter Euch, die sich einen kleinen Abstecher von der Hotellandschaft gönnen wollen.

Kartenausschnitt GPSies.com - Klicken Sie auf die KarteHiken & Biken auf Gran Canarias „Königlichen Wegen"
Viele wissen nicht, dass diese „Caminos Reales" (die königlichen Wege) ihre Entstehung den ersten Inselbewohnern, den Guanchen verdanken, die in der Inselentwicklung stets eine wichtige Rolle gespielt haben. Auf vielen dieser Pfaden sind die interessantesten Geschichte versteckt, die lediglich auf Entdeckung warten.

Die Entdeckungsreise
Insgesamt erwartet Wanderer und Mountainbiker ein Wegenetz von über 300 Kilometern. Unglaublich, nicht wahr? Das Zentrum dieses Wegenetzes befindet sich auf dem höchsten Pass der Insel „Cruz de Tejeda", dem ehemaligen, wichtigen Umschlagsplatz für Waren der Insel. Seine Lage und selbstverständlich die Höhe machen diese Stelle zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren.

Derzeit werden die wichtigsten Wege der Insel neu ausgeschildert und die alten Wegweiser, die aus Meilensteinen bestanden, durch Schilder ersetzt. Es gibt mehrere Publikationen und Reiseführer, in denen man eine genaue Beschreibung und ausführliche Karten für diese Wege findet, auch einige GPS-Tracks, die man aus Portalen wie z.B. GPSies.com oder GPS-Tour.info herunterladen und auf ein GPS-Gerät überspielen kann. Dazu sind die Topo-Karten des „Red de Senderos de Gran Canaria" auch in einigen Touristen-Informationsbüros der Insel erhältlich.

Wer aber zum ersten Mal Gran Canaria erwandert und auf eine ausführliche Beschreibung in seiner Muttersprache Wert legt, dem empfehlen wir den Kauf eines Wanderführes im Buchhandel.

Eine weitere Alternative zu einer eigenständigen Wandertour (für die allerdings in der Regel ein Mietwagen oder Fahrten mit dem Bus oder Taxi notwendig sind) ist definitiv eine geführte Wanderung. Dabei profitiert man nicht nur von den gut organisierten Transfers, den perfekten Ortskenntnissen der Wanderführer und dem inkludierten Mittags-Snack, sondern auch von den zahlreichen interessanten Informationen aus erster Hand. Meistens sind diese Touren nicht oder nur unwesentlich teurer als eine Taxifahrt.

Fragen zur abwechslungsreichen Flora am Rand der Wanderwege oder zur Geschichte des jeweiligen Pfades bekommt man als Teilnehmer einer geführten Tour jederzeit beantwortet. Tagestouren zum Roque Nublo, in den grünen Norden der Insel, eine „Gipfel-Tour" sowie die Tour „Seenwanderung" hat z.B. der Anbieter Free Motion in Playa del Inglés im Programm.

Neben zahlreichen Infos zu Land, Leuten, Flora und Fauna, versorgen die Wanderprofis die Teilnehmer mit Infos darüber, wie man seine Kraft auf den leichten bis sportlichen Wanderungen am besten einsetzt oder wie man die auf Wunsch kostenlos inkludierten Wanderstöcke anwendet. Bei der Seenwanderung ist bereits die Anreise im Minibus auf schmalen Bergstraßen mit vielen Panormablicken eine Freude.

Die Tour beginnt auf einem steinigen Camino Real. Der Wanderführer erläutert die erstaunlich vielfälltige Flora am Wegesrand. Am Anfang blickt man ringsherum auf Bergketten. Später geht man auf ein grünes Tal zu und entdeckt in der Ferne den ersten von insgesamt drei Stauseen, welche man an diesem Tag zu sehen bekommt.

Die Höhlenwohnungen auf der einen Seite des Weges sind genauso interessant wie die Hippi-Kommune, die man tief unten im Tal, am Ufer eines Stausees sehen kann. Nach dem Mittagssnack geht es, vorbei an Fincas und üppigen Gemüsegärten, langsam aber sicher an den Aufstieg. Man wird immer wieder mit neuen, weiten, herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Berge und dann auf den größten Stausee der Insel, „Presa de Soria", belohnt. Angekommen bei einem großen Felsplateau, steht man direkt unterhalb eines Wasserfalls und zugleich obehalb eines weiteren Wasserfalls. Die Tour endet am Stausee „Presa de la Cueva de las Niñas", einem idyllischen Ort, der insbesondere am Wochenende ein beliebter Grillplatz für einheimische Familien ist.

Anspruchsvolle Mountainbike- und Radtouren
Ebenso vielfältig und herausfordernd ist Gran Canaria auch für Radsportler. Endlose Schotterpisten durch spektakuläre Canyons, herausfordernde Singletrails, traumhafte verkehrsarme Bergstraßen mit spektakulären Ausblicken. Gran Canaria ist ein absolutes Eldorado für Mountainbiker und Rennradfahrer.

Zum Beispiel war im Frühjahr 2007 Gran Canaria zum ersten Mal Austragungsort des „UCI Moutainbike Marathon-Weltcups". Über 500 Teilnehmer aus aller Welt legten einen sehr anspruchsvollen Marathon-Kurs über rund 90 km zurück. Dieses alljährliche Rennen wurde ein fester Bestandteil des UCI Rennkalenders. Eine gute Grundlage für selbst organisierte Radtouren bietet die Kompass-Karte Nr. 237.

Aber gerade, wenn Sie nicht komplette Rundwege mit dem Rad zurücklegen möchten, bietet sich wieder eine organisierte, professionell geführte Tour an. Free Motion, das größte Radsportzentrum auf den Kanaren, ist direkt im Seaside Hotel Sandy Beach stationiert und bietet eine große Auswahl an hochwertigen Cannondale Mietbikes an, daneben geführte Fahrradtouren. Das Angebot reicht von der gemütlichen Radwandertour bis hin zu sportlichen Mountainbike- oder Rennrad-Touren.

Eine der Radwanderungen aus der Serie „Genussvoll Radfahren" nennt sich „Auf den Spuren der Ureinwohner" und schließt die Besichtigung einer Höhle mit ein. Diese Tour führt über herrliche Obstplantagen vorbei an kanarischen Dörfern von Santa Lucia nach Argüimes. Die perfekte Mischung aus Radfahren und Inselbesichtigung. Die sportlichen Mountainbiketouren von Free Motion haben drei verschiedene Schwierigkeitsgrade. Eine Tour mit dem Level 1 bis 2 verlangt Mountainbike-Vorkenntnisse, eine gute Kondition und inkludiert eine Fahrtechnikschulung. Die sportlichste Mountainbike-Strecke (Level 3) ist 80 km lang und fordert den Fahrer mit 1.300 Höhenmetern heraus.

Alle organisierten Radtouren werden einzeln oder auch als Paket angeboten und wöchentlich durchgeführt. Mehr Infos dazu finden Sie in Kürze hier bei uns im Blog oder auf den Seiten von Free Motion.

Kanaren-Highlights bei argonaut.de
Nicht umsonst gelten Herbst und Winter, sogar unter uns Insidern, als die beste Reisezeit überhaupt für die Kanaren. Die goldene Sonne, einsame Strände, angenehme Temperaturen und dazu die gelassene Stimmung vor Ort. Es ist die Zeit des Erholens. Und egal, wie Sie Ihre Erholung gestatten möchten, Aktiv mit viel Sport, ganz passiv auf einer Liege oder mit einer Kombination aus beidem, wir haben auch für Sie das passende Angebot für eine der kanarischen Inseln